fbpx

1. Abnehm-Challenge – Woche 5

Abnehm-Ziel erreicht trotz schwieriger Bedingungen

Meine Abnehmreise
36%

– 0,9 kg

= 109,0 kg

Am Wochenende bin ich zu meiner Familie nach Bayern gefahren. Das war für meine Diät eine große Herausforderung! Geschmacklich liebe ich die bayerische deftige Kost mit viel Fleisch, dunklen Soßen, Knödeln und anderen Kohlenhydrat- und Fettkrachern. Vor allem auch die Brotzeit mit Bretzen, Leberkäs, Weisswurst und Obatzda. Brotzeit – jederzeit schnell verfügbar, kaum Vorbereitungszeit nötig, immer lecker und sehr gut für unterwegs geeignet. 

Die gute bayerische Brotzeit

Leider ist Brotzeit jedoch nicht die gesündeste Wahl. Die typische Weißmehl-Bretzen hat eine niedrigere Nährstoff-Dichte als Vollkornbrot oder Vollkornprodukte allgemein. Ausserdem hat Weißmehl mit über 70 einen recht hohen glykämischen Index, was einen Einfluss auf unseren Blutzuckerspiegel hat. Je höher der glykämische Index eines Lebensmittels, desto schneller steigt der Blutzucker bei der Verdauung an. 

Um den Zucker aus dem Blut in die Zellen zu transportieren, muss unsere Bauchspeicheldrüse in kurzer Zeit viel Insulin ausschütten. Dadurch fällt der Blutzucker dann auch wieder rasch ab. Man bekommt den nächsten Hunger. Lebensmittel mit einem niedrigeren glykämischen Index lassen den Blutzuckerspiegel wesentlich langsamer ansteigen, die Insulinausschüttung bleibt konstanter und der nächste Hunger kommt dadurch später. 

Wurst - lecker aber nicht gesund

Mit Wurst sieht es leider noch schlechter aus: Wurst ist meist eher fettreich und daher schonmal hochkalorisch. Schlimmer aber noch ist, dass Wurst nachweislich und wissenschaftlich belegt als krebserregend gilt. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat verarbeitetes rotes Fleisch (wozu Wurst zählt) als Klasse 1 Krebserreger eingestuft. Wurst ist damit in der selben Krebs-Klassifikation wie Tabak. 

Bedenklich ist vor allem ein übermäßiger Konsum von rotem verarbeitetem Fleisch  (siehe hierzu die Einstufung der WHO zum Thema verarbeitetes Fleisch). Und auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfielt einen maximalen Fleischkonsum pro Woche von 300 – 600g.

Abnehmen dank Kaloriendefizit - die Masse macht das Fett

Zu allem Überfluss war auch noch die Spülmaschine kaputt, was mich wenig zum selbst kochen motiviert hat. Es gab also hauptsächlich Brotzeit und wir sind öfter essen gegangen in die wirklich guten Restaurants, die es in meinem schönen Tölzer Land so gibt. Das Volksfest nicht zu vergessen, bei dem ich auf die Tüte gebrannte Mandeln auch nicht verzichten wollte…

Unterm Strich kann man sagen, dass ich in Bayern all meine Ernährungs-Prinzipien aus der Challenge über Bord geworfen habe. Wenn man mich an dem Wochenende gesehen hat, war die Diät von aussen sicher nicht zu erkennen.

Und dennoch konnte ich mein Wiegeziel für diese Woche errichen – puh, einfach war das nicht. Bei all den Versuchungen bin ich trotzdem im Kaloriendefizit geblieben. Das ging natürlich auch wieder nur dank meinem Flohsamenschalen-Mach-Mich-Satt-Drink und dem Kalorien zählen. Der Shake hat mich davon abgehalten, zu große Portionen zu mir zu nehmen und auch mal eine Mahlzeit ganz ausfallen zu lassen.

Obwohl das geklappt hat, freue ich mich wieder auf meine “normale” gesunde Ernährung. Denn es ist dauerhaft für mich nicht leicht und auch nicht erstrebenswert mit bayerischen Schmankerln als Hauptnahrung abzunehmen. Das ist mit gut sättigenden und nährstoffreichen Lebensmitteln aus Gemüse, Obst, gesunden fetten, Nüssen, fermentierten Produkten und Vollkorn wesentlich einfacher und nachhaltiger.

Abnehmen ohne Sport

Ich habe kein einziges Mal Sport gemacht in Bayern. Obwohl, wie üblich, Terrabänder, Yoga Matte und Laufschuhe ihren gewohnten Platz in der Reisetasche fanden, blieben sie bis zur Heimfahrt unausgepackt. Es war einfach zu viel los. Wir waren am Sonntag in den Bergen spazieren, dadurch gab es dennoch etwas Bewegung. Un die bayerische Natur ist einfach traumhaft schön!

Mit Sport abnehmen fällt mir wesehntlich leichter als ohne, habe ich gemerkt. Es heisst zwar, Abnehmen hängt zu 70% an der Ernährung und nur zu 30% am Sport. Aber mehr essen zu können, weil ich beim Sport auch mehr verbrannt habe, hat mir das Abnehmen in den letzten Wochen extrem erleichtert. Mit den wenigen Kalorien ohne Sport Puffer und der bayerischen Kost klar zu kommen, war eine echte Herausforderung.

Auch auf mein Stresslevel hatte das einen Einfluss und nun freue ich mich sehr darauf, mich ab Mitte nächster Woche wieder auf meinem Crosstrainer zu verausgaben und mit Krafttraining einen Muskelkater zu kreieren.

Weitere Beiträge aus der 1. Challenge

DU MÖCHTEST MEHR TIPPS ZUM THEMA ERNÄHRUNG?

Du interessierst Dich welche Erkenntnisse ich während meiner Abnehm-Reise gewonnen habe? Du fragst Dich
“Gesunde Ernährung, was heisst das eigentlich?” 
Genau dieser Frage wollen wir mit My Healthy Life nachgehen. 

In unserem Ernährungs-Magazin berichten wir über die wichtigsten Ernährungs-Bestandteile, gesunde und ungesunde Nahrungsmittel, die Unterschiede in den Ernährungsstilen, die Aufgaben der Makro- und Mikronährstoffe und vieles mehr.

Diskutier mit!

Scroll to Top

das erhältst du von uns:

Top 10 Abnehm-Tipps als eBook

Als Dankeschön für Deine Anmeldung erhältst Du in den nächsten Tagen unser eBook mit den Top 10 Abnehm-Tipps aus Ernährung und Mental-Training, natürlich kostenlos. 

Alle Programm-Inhalte als Erste/r

Du erhältst als Erste/r Zugang zu allen Programm-Inhalten, sowie Updates zum Launch, Event-Einladungen und Discounts.

Niemals mehr als 1 Email pro Woche

Du erhältst nur relevante Informationen mit Tips, Know-Hows sowie Updates und niemals öfter, als 1x pro Woche.

Du kannst Dich jederzeit abmelden, keine Vertragsbindung und keinerlei Kosten – 100% kostenlos.

Sei dabei...

... wenn wir launchen und sichere Dir kostenlosen Zugang für 6 Monate.