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1. Abnehm-Challenge – Woche 7

Meine Abnehmreise
50%

– 1,0 kg

= 107,1 kg

Man muß noch Chaos in sich haben...

… um einen tanzenden Stern gebähren zu können (Friedrich Wilhelm Nietzsche). Chaos hatte ich diese Woche reichlich inne und nach einer Geburt fühlte es sich phasenweise auch an :-D.

Die gute Nachricht: mein Gewichtsziel habe ich erreicht und auch an sportlicher Betätigung mangelte es nicht. Auch wenn es fast nur Cardio-Einheiten auf meinem Crosstrainer und dem Fahrrad gab. Am Samstag waren es sogar nur 106,5 kg, doch da gabs danach noch einen kleinen Fressflash, räusper…

Hochzeitstag

Am Montag hatte ich Hochzeitstag. Mein Mann und ich sind schon seit 14 Jahren verheiratet. Zu meiner Hochzeit damals hatte ich tatsächlich mein Traumgewicht und mein wunderschönes Hochzeitskleid trug ich in Größe 36. Hier könnt ihr euch also ein Bild machen, wie ich ungefähr (hoffentlich) wieder aussehen werde, wenn meine Abnehmreise erfolgreich beendet ist.

Der Hochzeitstag dieses Jahr hat mich diesem Ziel eher nicht näher gebracht, aber man muss auch mal befreit feiern dürfen. Das Chaos begann an dem Tag schon Mittags. Ich hatte eine Gemüse-Quiche mit Flohsamenschalen am Vortag gebacken und die gabs zum Lunch. Durch die Flohsamenschalen war ich sehr lange satt und hatte meinen Nachmittagsdrink nicht. Bis ich zu Hause war, war der Hunger rieisg. Pizza, Chips und Schokolade – HER DAMIT…

Auf den Kalorien-Party-Montag folgte ein Home-Office-Dienstag. Home Office ist super für mich, wenn ich Zeitdruck habe und mich ungestört auf meine dringenden Themen konzentrieren möchte. Allerdings liegen zwischen meinem Arbeitsplatz und der Küche maximal 5 Schritte. Im Büro laufe ich erheblich mehr und der Fahrtweg von und zur Arbeit, den ich täglich mit dem Fahrrad zurück lege, entfällt auch. Diese eingeschränkte Bewegung zeigt sich unmittelbar in meinem berechneten Kalorien-Budget, v.a. wenn ich keinen zusätzlichen Sport mache. Ein so niedriges Budget in Kombination mit Stress und Zeitdruck geht sich bei mir selten gut aus.

Mittwoch gab es dafür die Quittung, als die Waage dann gleich mal auf 109,2 kg zurück gesprungen ist. Durch den Schock habe ich kurzerhand die Zügel wieder fest angezogen und mein Kaloriendefizit sogar erhöht. Das war nicht unbedingt planmäßig, aber ich habe dann täglich Sport gemacht und war zusätzlich viel mit dem Fahrrad unterwegs. 45 Minuten einfache Strecke durch Berlin, da verbrennt man einiges. Ich habe mich sehr gefreut, teilweise sogar volle 1.000 kcal unter meinem Tages-Budget zu bleiben, was sich auf ein Gesamt-Defizit von 1.750 kcal summiert hat . Ich habe es auch erstmalig geschafft, “nur” 2.000 kcal zu mir zu nehmen. 

Das mag für manche krass viel klingen. Aber an einem normalen Bürotag mit Fahrrad-Anreise,  30 Minuten Cardio Einheit auf dem Crosstrainer und vielleicht noch Power-Yoga oder Krafttraining im Anschluss, verbrauche ich bis zu 4.000 kcal. Mit  einem planmäßigen Defizit von 750 kcal komme ich so auf ein Tages-Budget von rund 3.000 kcal.

Dieses extreme Defizit war jedoch leider nicht besonders nachhaltig. In Kombination mit Schlafmangel hat sich mein Körper am Samstag umgehend alles wieder zurück geholt. Absolute Energielosigkeit gepaart mit unbezwingbarem Hunger und Gelüsten bescherten einen Binge-Watching-Couch-Tag mit Pizza (again), Schokolade und oben drauf ein wenig Eis.

Fazit

Wenn ich mir den Verlauf der Woche anschaue, merke ich folgendes:

  • Man kann auch mit großem Chaos und mehrfachen Regelbrüchen abnehmen
  • Am Ende zählt das Gesamt-Kaloriendefizit der Woche
  • Abnehmen ist vermutllich deutlich weniger anstrengend, wenn man täglich ein konstantes Defizit hält und Kalorien-Ausreisser in beide Richtungen vermeidet

Das aller aller aller wichtigste ist aber, sich von den Fehltritten nicht runter ziehen zu lassen. Ja, ich fühle mich jetzt auch nicht Bombe, wenn ich mit total überfülltem Magen-Darm-Trackt am nächsten Tag aufwache und mir meine Sünden des Vortages bewusst mache. Aber da darf man nicht weiter drüber nachdenken. Aufstehen, Krone richten, weitermachen. Schön weiterhin respektvoll und gnädig mit sich selbst umgehen und auf gar keinen Fall anfangen, sich in Vorwürfen und Selbstzweifeln zu baden.

Sowas muss man sehen wie einen Aktienkurs. Da gehts auch immer rauf und runter. Da ist es auch falsch, nur einzusteigen wenn der Kurs grad hoch ist und bei der ersten Delle nach unten zu verkaufen. Die Tendenz ist der Schlüssel. Und das ist beim Abnehmen genauso. Also, hang-on, auf in die nächste Woche :-). Hoffentlich diesmal mit mehr Struktur.

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