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2. Challenge – neue Maßnahmen

What's next?

Die hälfte der zweiten Challenge ist rum und die Hundert-Kilo-Marke hängt an mir fest, wie ein Magnet. In den letzten Monaten habe ich schon sehr viel zum Thema gesunde Ernährung herausgefunden. Jetzt wird es Zeit, sich mehr auf Mindset- und Verhaltensänderungen zu konzentrieren.

Ich habe mich deshalb dazu entschieden, für die nächsten Wochen meinen Fokus etwas zu shiften. Die Challenge-Regeln bleiben gleich: viel Bewegung und Sport, die Ernährung hauptsächlich Whole Food Plant Based und im Kalorien-Defizit bleiben.

Aber ich werde mich jetzt wesentlich mehr darauf konzentrieren, warum ich was esse, wann und wieviel. Und das werde ich auch mehr dokumentieren als das was genau.

Accountability

Das Wort klingt im englischen einfach schöner als auf deutsch. Es steht für Rechenschaftspflicht und dafür, sich zu etwas zu verpflichten und dafür die Verantwortung zu übernehmen. Im weitesten Sinne fasst man darunter auch das Selbstmonitoring, um festzustellen, ob man sich eben an diese Verpflichtung hält. Zu Accountability zählen sowohl das regelmäßige Wiegen als auch das Kalorien zählen und darüber ehrlich zu reporten. Accountability wurde als erfolgreiche Abnehm-Strategie in verschiedenen Studien belegt (z.b. hier, oder hier).

Im wesentlichen tue ich das schon: ich wiege mich mind. 1x pro Woche und veröffentliche die Ergebnisse. Das ist aber nicht genug, deshalb werde ich mich jetzt wieder täglich wiegen (denn so werde ich am Ende der Woche nicht überrascht und kann besser auf dem richtigen Weg bleiben) und ich werde wieder disziplinierter Kalorien zählen.

Vor allem werde ich die Kalorien nicht erst am Abend zählen, wenn alles schon verdaut ist, sondern zu jeder Mahlzeit. Ich habe mich doch mehrmals ertappt, als ich am Abend dachte, ich hätte mein Kalorienziel schön gehalten und dabei hatte mein Gericht nach dem Zählen 300kcal mehr, als ich geschätzt hatte.

Nächste Woche: Selbstanalyse

Selbst wenn ich es von Woche zu Woche besser in den Griff bekomme, mich gesund zu ernähren. Das Kaloriendefizit zu halten ist gerade ein unglaublicher Kampf. Dafür gibt es verschiedene Trigger: Hunger, Heißhunger, Stressessen, Essen als Belohnung, Essen gegen Angst.

Um herauszufinden, an welchen tieferliegenden Problemen ich ansetzen muss, benötige ich erstmal einen klareren Überblick. Daher werde ich die nächste Woche bei jeder Speise erfassen, warum ich sie gerade esse und welche emotionalen Bedingungen und Glaubenssätze damit verbunden sind. Was z.b. passiert genau, wenn ich Heißhunger auf Schokolade habe? Warum sind meine Portionen immer so groß? Am Ende dieser Woche werde ich besten Fall genauer wissen, an welche Muster ich ran muss um den 100kg-Magneten endlich hinter mir zu lassen.

RomanR/shutterstock.com

EFT gegen Craving und andere emotionale Situationen

In meinem letzten Beitrag habe ich euch von EFT – Emotional Freedom Techniques berichtet. Mit dieser einfachen Klopftechnik, die mit Akupressur-Punkten in Kombination mit kognitiven Elementen arbeitet, kann man emotionale Unstimmigkeiten auflösen. Klinisch untersucht und als wirksam belegt gilt diese Technik u.a. für Depression, Angststörungen, Posttraumatische Belastungsstörungen und Süchte. Daher funktioniert sie ansich auch bei Cravings.

Ziel für die nächste Woche ist es, jedes Mal EFT anzuwenden, wenn ich einen nicht harmonischen emotionalen Zustand oder einen hinderlichen Glaubenssatz (“die Portion reicht mir nicht, das macht mich nicht satt”) identifiziere. Ich bin sehr gespannt welche Erfahrungen ich damit nächste Woche berichten kann.

Hypnose

In letzter Zeit kommt in meiner Vorstellung kein Bild mehr vor, in dem ich tatsächlich mein Wunschgewicht erreicht habe. Ich kann nicht genau sagen warum, ich denke einfach nicht darüber nach. Was sich in dem letzten Jahr deutlich geändert hat, ich fühle mich einfach sehr wohl in meiner Haut. Vielleicht führt aber gerade das dazu, dass mein Unterbewusstsein mich am Abnehmen hindert. Es fühlt sich durchaus so an, als würde ich seit Wochen gegen Windmühlen kämpfen. Vielleicht stehen diese Windmühlen in einem Teil meines Bewusstseins, den ich mit logischem Denken nicht beeinflussen kann.

canbedone/shutterstock.com

Selbsthypnose ist ein Tool, mit dem man einen Zugang zum Unterbewusstsein erhält und an Glaubenssätzen arbeiten kann, bei denen das Bewusstsein scheitert. Ich werde die Selbsthypnose ausprobieren, um mein Unterbewusstsein in Richtung abnehmen zu bringen. Ausserdem habe ich nach wie vor oft Probleme mit übermäßigem Hunger, auch hier werde ich einmal testen, wie Hypnose helfen kann.

Auch in der Medizin und Forschung beschäftigt man sich mit dem Thema Hypnose und so konnte eine randomisierte, kontrollierte Doppel-Blind-Studie positive Effekte beim Abnehmen durch Hypnose belegen. Vor allem eine nachhaltige Verbesserung der Sättigung und eine Reduzierung der Kalorienzufuhr wurde in der Gruppe mit Hypnose-Techniken festgestellt (siehe hier).

Ich muss noch herausfinden in welcher Form ich die Hypnose teste. Dafür berichte ich nächste Woche genauer. Ich denke ich scanne einmal verfügbare Apps und Online Kurse.

Weitere Beiträge aus der 1. Challenge

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