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2. Challenge – Woche 11

Woran halte ich fest

Diesen Beitrag widme ich ganz der Frage, warum ich an meinem Gewicht eigentlich so festhalte. Was sich schon verändert hat und was sich einfach nicht verändern möchte. Ich berichte über meine Erfahrungen, die ich in den letzten Wochen durch Meditation, Selbsthypnose und einer intensiven Energie-Sitzung gemacht habe.

Denn ich befinde mich an einem Punkt, an dem die oberflächliche Betrachtung meiner Abnehmreise mit alleinigem Fokus auf Ernährung und Sport mich nicht mehr ausreichend weiter bringt. Ich muss tiefer gehen und die Frage aufklären, wozu ich dieses Übergewicht habe, welchen Vorteil mein Unterbewusstsein darin sieht und was ich ändern muss, um es loszulassen.

Review Woche 11:

  1. Voller Fokus auf Meditation und Selbsthypnose
  2. Führte zu interessanten tieferen Erkenntnissen zu meinem Übergewicht
  3. Dafür sehr wenig Fokus auf meine allgemeinen Ernährungs- und Abnehmregeln
Challenge Ziele Umsetzung Woche 11

Ernährung

viel selbst gekocht, ! zu wenig Obst und Gemüse, ✓  Hülsenfrüchte ! raffiniertes Getreide, ! auswärts gegessen und Fertig-waren

Fitness

1x Hiit, 1x Crosstrainer ! insgesamt viel zu wenig Sport

Kaloriendefizit

! leider kaum mehr Kalorien gezählt

Abnehmen mit Selbsthypnose und Meditation

Meine erste Abnehm-Challenge habe ich im Sommer letzten Jahres von Juli bis September durchgeführt. In diesen 3 Monaten konnte ich tatsächlich und recht einfach mehr als 12 kg abnehmen. Nun habe ich Anfang Dezember meine zweite Challenge gestartet in der Hoffnung und mit dem Ziel, ebenfalls wieder 12 kg abzunehmen. Doch diesmal fällt es mir gar nicht leicht. Es ist, als würde ich mit jedem Gramm Fett ringen, dass meinen Körper verlassen soll.

Erst hat es mich immer wieder zu dieser magischen 100 kg Grenze zurück gezogen und jetzt schleicht mein Gewichtsverlauf in kaum merkbarer Geschwindigkeit bergab. Ich habe nur noch 2 Wochen in der Challenge vor mir und habe bisher lediglich 4 kg abgenommen. Das entspricht gerade einmal einem drittel meines ursprünglichen Plans und in den nächsten 2 Wochen erwarte ich auch keine Abnehm-Wunder mehr.

Deshalb habe ich mich umgeschaut, um mich mit meinem Übergewicht auf tiefer liegenden Ebenen auseinander zu setzen. Dafür habe ich mir verschiedene Selbsthypnose-Audios (v.a. über Audible) gesucht, eine Energie-Sitzung ausprobiert sowie mit geführten Meditationen von Dr. Joe Dispenza ein neues, schlankes ICH kreiert.

Tatsächlich ist es für mich gerade erstaunlich ungewohnt, mich in einem schlanken Körper zu visualisieren. Das ist die erste Erkenntnis, die ich beim Ausprobieren dieser Methoden mitnehme. Einerseits, da ich mich mit meinen inzwischen minus 28kg tatsächlich schon dünn fühle. 28kg sind eine Menge, die ich noch vor 14 Monaten täglich mit mir rumgetragen habe. Da ist es nicht verwunderlich, dass ich mich jetzt bereits dünn fühle, auch wenn ich noch lang nicht in einem gesunden BMI bin und alle anderen Menschen, denen ich begegne, das vermeintlich anders sehen :-D.

Doch ich durfte herausfinden, dass dies nicht der einzige Grund ist, warum das Übergewicht doch so gern bleiben möchte…

Übergewicht als Schutzpanzer

Eine ungeplante Energiesitzung bringt die Erkenntnis

Ich habe recht spontan und ungeplant eine Energie-Sitzung bekommen. Ich kann darüber garnicht so viel schreiben, da ich mich mit dieser Methode nicht auskenne und einfach mit geschlossenen Augen auf einer Liege lag und meine Heilerin den Prozess vollzogen hat. Eigentlich könnte man jetzt denken (und tatsächlich sind das eigentlich auch meine eigenen Gedanken) “da passiert ja eh garnix – alles Humbug”. Doch tatsächlich muss ich sagen, dass für mich sehr viel passiert ist. Ich glaube das war eigentlich nicht die Intention dieser Sitzung. Aber manchmal hat das Universum mit uns eben Dinge vor, die wir selbst anders geplant haben.

Während ich auf dieser Liege lag, mit herrlich beruhigender Meditationsmusik und entspannenden Duftkerzen, zogen mich meine Gedanken ganz ungewollt immer wieder in die Vorstellung, wie sich mein Körper anfühlen würde, wenn ich mein Wunschgewicht erreicht hätte. Ich habe dieses Gefühl in einer Art Meditation sehr intensiv in jeder Körper-Region wahrgenommen. Ich habe auch wahrgenommen, wie sich das überschüssige Fett anfühlt – nämlich wie ein Panzer, ein Schutzpanzer. Das Gefühl meines dünnen Ichs war: ‘leicht’, ‘wenig’ und ‘schwach’. Erstaunlicherweise war das überwiegende Gefühl tatsächlich Schwäche.

Wann das Übergewicht begann und warum

Diese meditative Energie-Sitzung hat mich zu der Zeit zurück geführt, in der ich sehr viel Gewicht in kurzer Zeit zugenommen habe. Schon seit meiner Kindheit habe ich viel emotional über Essen kompensiert und mit Gewichtsschwankungen zu kämpfen gehabt. Doch bis zu einem bestimmten Punkt im Leben befand sich mein Gewicht immer im Rahmen normaler Kleidergrößen zwischen 34 (XS) in meinen dünnsten und 42 (XL) in meinen “schwersten” Zeiten.

Doch vor 10 Jahren änderte sich alles und innerhalb von 1,5 Jahren nahm ich 40 kg zu. Das war eine Zeit, in der ich tatsächlich emotional instabil war. Eine turbulente Zeit, in der sowohl privat als auch beruflich sehr wenig Stabilität von aussen vorhanden war. Diese äussere Instabilität hat sich direkt auf meine innere Welt übertragen und mich andauernd an meine emotionalen Grenzen und teils weit darüber hinaus gebracht.

Das Leben hat mich damals sprichwörtlich vielfach umgehauen. Damals war ich das tatsächlich: 

schwach und instabil.

Also hat mein Unterbewusstsein – der nicht bewusste Teil unseres Denkes – entschieden, Stabilität in Form von Körperfülle aufzubauen. 

Die unbewussten Schutzmechanismen der Psyche

Diese Begründung mag logisch wenig sinnvoll klingen. Mit Adipositas III ist man gesundheitlich ja wesentlich weniger stabil und stark. Körperlich habe ich mich in meinen übergewichtigsten Zeiten vor allem eins gefühlt: unbeweglich, unfit und energielos. Aber genau diese Unbeweglichkeit ist es vielleicht gewesen, die meine Psyche für sehr hilfreich hielt. 

Dadurch, dass ich so viel mehr geworden bin, konnte man mich nicht mehr so leicht umhauen. Es gehört schon viel dazu, einen Menschen mit 120kg und mehr umzuwerfen, rein physisch. Aber auch der Platz, den ich räumlich mit dem Übergewicht eingenommen habe, steht dafür, nicht mehr übergangen werden zu können und wahrgenommen zu werden. 

Das mag noch viel absurder klingen, aber tatsächlich, wenn man stets der dickste Mensch im Raum ist, wird man zwangsläufig wahrgenommen. In jedem Flugzeug wird man von allen Passagieren wahrgenommen, wenn man nur noch seitlich durch die Gänge passt und der Anschnallgurt um die Extension für Kleinkinder erweitert werden muss, damit er passt.

Was folgt aus dieser Erkenntnis?

Jetzt, wo ich so klar verstehe wo mein Übergewicht überhaupt herkommt, habe ich eine ganz andere Sicht auf meine Körperfülle. Die Lösung folgt daraus noch nicht automatisch. Aber ich habe eine Idee, was das bedeuten könnte.

Wenn emotionale Instabilität und gefühlte Schwäche die Ursache für mein Übergewicht sind. Ist dann emotionale Stabilität und gefühlte emotionale Stärke die Lösung? Tatsächlich bin ich in keiner Weise mehr der Mensch von damals. Früher hatte ich kein wirkliches Selbstvertrauen. Ich war immer auf die Bestätigung von Aussen angewiesen. Im Inneren habe ich oft eine Leere gespürt, die ich durch meinen Außenauftritt und positives Feedback kompensiert habe.

Das Übergewicht hat mich dazu gebracht, ein Selbstbewusstsein unabhängig meines Aussehens zu entwickeln. Es mag noch nicht der stärkste Baum sein, aber diese innere Pflanze ist vor allem in den letzten 2 Jahren immens gewachsen. Ich habe ein so viel besseres Gespür für mich entwickelt. Ich weiß, was ich mir zutrauen kann und inzwischen setze ich erfolgreich Grenzen. Meine Beziehung zu mir selbst ist jetzt stabil und ich fühle mich wohl und sicher mit mir selbst.

Nun muss ich vielleicht für mein Unterbewusstsein genau diese Veränderung und dieses Gefühl mit einem dünnen Ich verknüpfen. Mir also eine Vision von mir schaffen, in der ich dünn, stabil und stark bin.

Ein neues ICH erschaffen - Alte Muster hinter mir lassen

Mit dieser Erkenntnis werde ich mich nun weiter mit Selbsthypnose und Meditation auf die Reise zu einem neuen Ich machen. Das Visualisieren macht man sowohl bei den Selbsthypnose-Audios als auch bei den geführten Meditationen. Der Unterschied für mich ist vor allem, dass ich die Selbsthypnose-Audios vor dem Schlafen höre und meistens schon eingeschlafen bin, bevor sie zu Ende sind :-D. Aber das Unterbewusstsein ist wohl trotzdem noch aktiv und bekommt alles mit.

Bei der Visualisierung stelle ich mir vor, wie ich aussehe, wenn ich mein Wunschgewicht erreicht habe, wie ich mich bewege, aber vor allem wie ich mich damit fühle. Dabei fokussiere ich mich vor allem auf meine Themen, denen ich nun auf die Schliche gekommen bin: leicht aber dennoch stark und stabil. In den Visualisierungen bin ich ausserdem glücklich und gesund. Ein Zustand, der für mein Unterbewusstsein sehr erstrebenswert sein sollte.

Es gibt viele Thesen und ich glaube auch wissenschaftliche Nachweise, dass sich durch diese gezielten Visualisierungen die Denkmuster und die Strukturen in unserem Gehirn ändern. Das Denken erzeugt Gefühle, die Gefühle erzeugen einen biochemischen ganz speziellen Mix an Hormonen und anderen körperlichen Stoffen und haben damit großen Einfluss auf unsere körperliche Gesundheit. Durch das Visualisieren ändern wir nicht nur unsere Denkmuster, wir ändern auch unsere Emotionen und den biochemischen Zustand unseres Körpers. Durch die kontinuierliche Wiederholung erschaffen wir dadurch im wahrsten Sinne des Wortes ein neues Ich.

Ich mache das ja erst seit ein paar Tagen und kann daher aktuell weder eine konkrete Empfehlung geben noch von meinen tatsächlichen Erfolgen berichten. Aber aktuell lese ich das Buch von Dr. Joe Dispenza “werde übernatürlich” und teste seine Meditationen, in denen es genau darum geht sein altes Ich, seine Vergangenheit und seine alten Emotionen und Denkmuster hinter sich zu lassen. Man darf sich von dem Titel nicht abschrecken lassen (mich hat er etwas abgeschreckt), denn eigentlich ist Dr. Joe Dispenza Neurowissenschaftler und erklärt auf sehr fundierte Weise, was genau auf der körperlichen Ebene und im Gehirn passiert.

Die Meditationen fühlen sich für mich sehr gut an. Ich merke auch hier wieder, genau wie bei der ausschließlich positiv formulierten Selbsthypnose, wie gut sich der Fokus auf eine glückliche, gesunde und positive Zukunft anfühlt. Einfach mal aussteigen aus dem Sorgen-Karussel, dem ewigen Alltagsstress und allem, was uns in unseren Routinen so nervt.

Ob ich damit abnehmen werde und wie schnell es mich zu meinem Wohlfühlgewicht bringt, bleibt spannend abzuwarten. Ich werde berichten :-).

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