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2. Challenge – Woche 6 + 7

Zwei garnicht perfekte Wochen

Ich habe mich diesmal dazu entschieden, zwei Wochen in einem Beitrag zusammen zu fassen. Erstens weil ich gewichtsmäßig gerade ziemlich stehen geblieben bin, zweitens weil ich einfach keine Zeit hatte den Beitrag der Woche 6 pünktlich zu schreiben.

Denn nach der absolut perfekten Woche bin ich leider wieder ganz schön in alte Muster abgerutscht. Das größte alte Muster heisst: Überstunden. Ein leider nicht vermeidbares Muster, wenn das Team unterbesetzt ist und man Deadlines erfüllen muss. Zum Glück gibts ab Februar Verstärkung, so dass ich sehr auf ein Ende von Arbeitstagen, die bis 23:00 Uhr gehen, hoffe.

Das hat alles nicht geklappt:

  1. Emotionales Stressessen durch hohe Arbeitslast
  2. Viel auswärts essen weg. mehrtägigem Workshop
  3. Überblick verloren, weil Kalorien nicht gezählt und aufgehört täglich zu wiegen
  4. mehrfach in die Hungerfalle gestolpert
Challenge Ziele Umsetzung Woche 6+7

Ernährung

x wenig selbst gekocht, x viel auswärts essen = viel Fett und Öl, x hochkalorisches Junkfood für die Seele, Obst, Gemüse Hülsenfrüchte  Meal Prep & Selbstorganisation

Fitness

mehrmals Yoga 2x Hiit mehrmals Joggen

Kaloriendefizit

! erst ab der zweiten Hälfte von Woche 7 wieder Kalorien gezählt, ! und auch erst dann wieder im Kaloriendefizit, allerdings leider max. 400 kcal statt 700 kcal

Review Woche 6

Der Stress und die Arbeit hatten in der Woche 6 vor allem folgendes Verhalten zur Folge:

  • ich habe deutlich weniger selbst gekocht
  • ich habe keinen Überblick über meine Energiezufur gehabt, da ich keine Kalorien gezählt habe
  • ich habe leider auf mein Soulfood  Pizza Salami zurück gegriffen
  • ich hatte “Anfälle” von emotionalem Essen, d.h. ich habe rein deshalb gegessen um meine Dopamin-Ausschüttung anzuregen, obwohl ich definitiv schon satt war
  • im Energie-Loch nach den stressigen Tagen hat mir einfach die Kraft gefehlt, mich auf meine Ernährung zu konzentrieren
Zum Glück habe ich trotz der schwierigen Stress-Bedingungen vieles gesund und basierend auf Whole Foods gegessen. Ich denke das ist der Grund, warum ich “nur” 500g in Woche 6 zugenommen habe und nicht viel mehr.

Die Tücken der Woche 7

Die 7. Woche brachte ganz besondere Herausforderungen mit, denn es gab im Büro einen 3-tägigen-Workshop, der von Restaurant-Besuchen und Bestellessen begleitet wurde. Mittags und Abends gab es an 3 aufeinander folgenden Tagen fremdbestimmtes Essen. Pizza vom Lieferdienst, Catering Mittags, Burger-Restaurant.

Ich habe versucht mich an meine Ernährungskriterien zu halten (Whole Food Plant Based) in dem ich mich bzw. meinen Hunger überliste. Ich habe mir meal-prep mitgenommen, um den größten Hunger vor dem Restaurant und der Pizza Lieferung zu stillen. In der Hoffnung, dass ich so den Salat anstatt den Burger wählen kann. Doch das zeitliche Management war dennoch äusserst kniffelig (der Workshop ging schließlich bis direkt vor dem Essen und sich wegschleichen, um heimlich sein mitgebrachtes Essen vor dem Restaurantbesuch zu verspeisen, kam mir doch etwas komisch vor).

An der ein oder anderen Stelle hat es dennoch geklappt, nur bei dem Tag mit bestellter Pizza ging das nicht auf. Ich bin einfach hilflos ausgeliefert, wenn vor mir 12 Pizzen mit saftig-geschmolzenem Käse stehen und den ganzen Raum voll duften. Und mal ganz ehrlich: gegen die intensive Geschmacks-Kombination von Fett, Zucker und Salz, die das “Geheimrepezt” von Fast Food und verarbeiteten lebensmitteln sind – stinkt so eine geruchslose und relativ geschmacksneutrale salzarme und ölfreie Bohnen-Bowl doch ziemlich ab.

Deshalb vermeide ich Restaurant-Besuche wirklich gern freiwillig. Ich gehöre auch einfach nicht zu den Menschen, die sich in ein Restaurant setzen und einfach nichts zu essen bestellen. Vielleicht könnte ich da aber mal EFT anwenden und gucken, ob ich dieses Muster loswerden kann. Für den Workshop hat es jedenfalls nicht geklappt, weil ich EFT auch nicht angewendet habe.

In den Tagen nach dem Workshop habe ich das Gewichtsplus auf der Waage wieder nach unten gekämpft (es war wirklich ein Kampf) und dennoch sind weitere 0,1 kg drauf gekommen. Es stehen also leider nach wie vor wieder über 100kg auf der Waage. Diese Gewichtsgrenze ist wirklich wie ein Magnet.

Blut-Druck Erfolg durch Whole Food Plant Based Diet

Gerade weil meine Challenge momentan so erfolglos verläuft, möchte ich mir hier noch mal einen wirklich großen vergangenen Erfolg ins Gedächtnis rufen. Im November 2018 wurde bei mir hoher Blutdruck festgestellt und ich musste gleich zwei verschiedene Medikamente nehmen, eins davon war ein Betablocker, der mir das Leben richtig schwer gemacht hat. Ich war einfach nicht mehr in der Lage meinen Puls in die Höhe zu treiben, was beim Sport aber notwenig ist. Ich konnte mit meinem Fahrrad keinen Hügel mehr hochfahren, sondern musste schieben. Und jede 20 Meter Fußmarsch haben Schnapp-Atmung ausgelöst. Selbst das Reden war anstrengend und hat mich aus der Puste gebracht.

Seit Sommer 2019 bin ich von beiden Medikamenten runter. Ich habe es innerhalb weniger Monate geschafft, meinen Blutdruck zu normalisieren. Wie habe ich das gemacht? Gerade Anfang 2019 hatte ich meine erste vegane Phase, in der ich die ersten 3 Monate vollständig vegan gelebt habe. Es gibt unzählig viele Studien, die belegen, dass tierische Fette einen negativen Effekt auf unsere Arterien haben und dadurch zu Bluthochdruck (und anderen Krankheiten) führen. Deshalb empfielt selbst die Amerikanische Ärztekammer in Krankenhäusern auf pflanzenbasiertes Essen umzusteigen: https://www.pcrm.org/news/news-releases/ama-passes-resolution-hospitals-should-provide-plant-based-meals-and-remove

Ich habe ausserdem im Frühjahr mit chinesischer Medizin (Akupunktur und Heilkräutertees) gezielt den hohen Blutdruck behandelt. Als erstes konnte ich so den Betablocker ausschleichen und mit Sport anfangen. Sobald das Teufelszeug weg war, habe ich mehrmals pro Woche Cardio-lastigen Sport (Elipsentrainer / Fahrrad) gemacht und zusätzlich mein Herzkreislauf-System gestärkt.

Dieses Jahr im Januar hatte ich zur Kontrolle eine 24-Stunden-Blutdruck-Messung und mein Blutdruck ist vollkommen normal mit 120/79 im Durchschnitt. Es ist schön, dass ich trotz des vielen Übergewichts diesen gesundheitlichen Erfolg erzielen und auch beibehalten konnte. Auch meine anderen Blutwerte sind nach einem Jahr Lifestye-Umstellung wieder total normal und ich kann sagen, dass ich vollständig gesund bin.

Dennoch: Übergewicht ist eine Dauerbelastung für den Körper und auch wenn er jetzt alles gut geregelt bekommt, ist meine Gefahr, jünger zu sterben als nötig und chronische Krankheiten zu bekommen, deutlich erhöht. Daher steht das Ziel weiter: Kleidergröße 38 und einen gesunden BMI zwischen 20-25.

Maßnahmen

Ich werde hier nicht stehen bleiben. Ich kämpfe weiter. Und wenn es jetzt nicht läuft, muss ich mir neue Maßnahmen überlegen und neue Herangehensweisen testen.

Dafür werde ich einen separaten Blogbeitrag schreiben und etwas tiefer recherchieren, welche Mindset Methoden und Verhaltensänderungen mir helfen könnten

Weitere Beiträge aus der 1. Challenge

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