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1. Abnehm-Challenge – Woche 6

Mitte der Woche bin ich aus Bayern zurück gekommen und langsam kehrt wieder ein Alltag ein. Da ich in Bayern garkeinen Sport gemacht habe, merke ich, wie nach insgesamt einer Woche der Schweinehund doch wieder an die Macht gekommen ist. Die Freude auf den Crosstrainer ist verflogen, die Anziehungskraft des Sofas hat sich verdoppelt. Da hilft nur eins: garnicht erst darüber nachdenken, Sportklamotten anziehen und loslegen.

Nachdem ich den Schweinehund besiegen konnte, war die Woche dann doch wieder recht Sport-intensiv und mein Gewichtsziel konnte ich auch knapp erreichen:

Meine Abnehmreise
43%

– 0,9 kg

= 108,1 kg

Was esse ich eigentlich zur Zeit so, wenn ich nicht in Bayern bin?

Zu Beginn der Challenge war ich noch sehr von der Idee des Vorkochens (Meal Prep) überzeugt. Das bin ich theoretisch immernoch. Jedoch habe ich es bislang nicht geschafft, es nachhaltig in meinen Alltag einzubinden. Ich bin in der Küche kein Profi. Meistens werfe ich intuitiv einfach ein paar Sachen in die Pfanne und hoffe, dass es hinreichend schmeckt. Wenn ich nach Rezept koche, brauche ich ewig! Meal Prep bedeutet deshalb für mich, das ich sehr viel Zeit vom Wochenende für Planung, Einkäufe und Zubereitung aufbringen muss.  Das ist mir jedoch etwas zu unflexibel, vor allem, wenn ich am Wochenende unterwegs bin oder wir wegfahren.

Deshalb orientiere ich mich etwas um und habe hier eine kleine Liste mit Gerichten, die recht schnell gehen und dennoch gesund sind. Dazu gehören:

Schnelle Gerichte für Mittag und Abend:

  •  Salate aller Art mit div. Toppings (Hüttenkäse, gebratenes Gemüse, Kichererbsen, gebratener Tofu, Schafskäse, Nüsse und co.)
  • Pasta aus Hülsenfrüchten (Linsenpasta, Kichererbsenpasta, Erbsenpasta) oder aus Buchweizen
  • Zur Pasta: Tomatensauce aus dem Bio-Markt oder einfach gebratenes Gemüse mit oder ohne Ei
  • TK Würzspinat mit Kichererbsen, Hüttenkäse und/oder Ei
  • Selbstgekochte Suppen wie Linsensuppe, Pastinakensuppe, Kürbissuppe, Brokkoli-Creme-Suppe
  • Überbackener Blumenkohl oder Brokkoli mit einer Mischung aus Ei und Frischkäse
  • Ofengemüse mit Schafskäse
Feldsalat mit Walnüssen und roter Beete
Rahmspinat mit Kichererbsen

Dadurch bleibt mir am Wochenende mehr Zeit auch mal etwas auszuprobieren, wie die Gemüse-Quiche mit Haferflocken-Boden auf diesem Beitragsbild :-). Zum Frühstück esse ich übrigens schon seit Beginn der Challenge immer das gleiche: nämlich ein leckeres veganes Früchte-Porridge aus dem Bio-Markt ohne Zucker und dazu Mandelmilch. Das ist herrlich einfach, sehr lecker und lässt mich mit gesunden Nährstoffen und kalkulierbarer Energiemenge in den Tag starten.

Vegane Ernährung

Der Liste mit Gerichten kann man schon unschwer entnehmen, dass ich mich gerade nicht rein pflanzenbasiert ernähre, wie ich es eigentlich zum Start meiner Challenge vor hatte. Das liegt  aktuell an der praktischen Umsetzbarkeit für mich. Aus ethischen Gründen würde ich sofort und ausnahmslos vegan leben. 

Und auch die gesundheitlichen Gründe sprechen für eine rein pflanzenbasierte Ernährung, das belegt die Forschung immer mehr. Ob es um Übergewicht, Diabetes, Herzerkrankungen, Krebs oder Arthrose geht: es gibt immer mehr Studien, die einen besseren Gesundheitszustand mit einer rein pflanzlichen Ernährung in Verbindung bringen. Es gibt sogar so viele Studien, ich weiß garnicht, welche ich am Besten hier verlinken soll. Hier und hier sind zwei gute Quellen und ansonsten empfehle ich die Seite nutritionfacts.org, die alle wissenschaftlichen Ergebnisse in kurzen Videos zusammenfasst. 

Jedenfalls ist für mich der Schritt in eine 100% vegane Lebensweise momentan zu groß. Neben der Praktikabilität gibt einen weiteren Grund: wenn ich mir etwas vollständig verbiete, wird es einfach unwiderstehlich interessant. Damit ich mein Verhalten dauerhaft ändern kann, gehe ich in kleinen Schritten in die richtige Richtung und versuche mir so eine nachhaltige Verhaltensänderung anzutraineren. Denn ähnlich wie mein übergeordnetes Ziel, am Ende wieder in eine Kleidergröße 38 zu passen, möchte ich langfristig zu einer vollständig pflanzenbasierten Ernährung wechseln. 

Ihr begleitet mich hier also nicht nur auf meinem Weg zum Wunschgewicht, sondern auch zur Wunsch-Ernährungsform vegan :-).

Ganz praktisch sieht das so aus: ich fange erstmal mit einer vorwiegend vegetarischen Ernährung an und verzichte weitestgehend auf Fleisch (und alles, wofür ein Tier tatsächlich sterben musste). Wenn ich einmal Fleisch esse, kommt es aus dem Bio Markt und das sollte sich auf 1x alle 1 – 2 Wochen beschränken. Für mich ist das eine wesentliche Reduktion, denn bis Ende 2018 war Fleisch ein Hauptbestandteil meiner täglichen Ernährung. Ob in Form von Wurst auf dem Frühstücksbrötchen oder Hühnchen im Salat.

Ich verzichte auf Milchprodukte, für die es wirklich gute pflanzliche Alternativen gibt. Die normale Kuhmilch kommt bei mir vollständig vom Speiseplan und wird durch Hafer- oder Mandelmilch ersetzt. Auch Sahne verwende ich nicht mehr aus tierischer Quelle und statt Butter gibt es Bio Margarine z.B. von Alsan (wobei ich mir noch nicht 100% sicher bin, wie gesund das aufgrund des Palmfetts tatsächlich ist. Das werde ich noch genauer recherchieren). 

Joghurt, Quark und Käse bleiben aber noch erlaubt. Mit Soja Joghurt kann ich mich ja noch anfreunden, aber was Käse angeht, da habe ich noch keinen Ersatz gefunden. Diese Produkte haben zudem einen positiven Effekt auf die Darmflora, denn sie sind fermentiert, also probiotisch. D.h. in ihnen leben viele gute Bakterien, die unseren Darm besiedeln und dadurch bei der Verdauung helfen und unser Immunsystem stärken. Natürlich gibt es auch viele vegane fermentierte Produkte, wie z.b. Sauerkraut. Diese werde ich Schritt für Schritt in meiner Ernährung einbauen.

Generell merke ich nach 6 Wochen Intensiv-Diät, dass mir die Ernährungsumstellung leichter fällt, wenn ich mir ein wenig Freiraum lasse. Eine kleine Pufferzone, in der ich über die Linie treten darf, ohne danach in Frust und Selbstvorwürfen zu versinken. Deshalb habe ich meinen Anspruch, mich vollkommen fehlerfrei gesund zu ernähren, um 20% reduziert. Wenn ich mich 80% gesund ernähre und 20% nicht, sinkt mein Risiko zu scheitern und der positive Effekt kann sich nachhaltig manifestieren. Und ausserdem liege ich damit immernoch weit vor dem, wie ich mich vor meiner Umstellung regelmäßig ernährt habe.

Weitere Beiträge aus der 1. Challenge

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